Boys Day an der DRRS

Am Boys Day bekommen die Jungen der Drost-Rose-Realschule in jedem Jahr einen Einblick in „typische Frauenberufe.“ Acht Jungen der Jahrgangssufe 8 folgten in diesem Jahr der Einladung des ESTA- Bildungswerkes und erhielten zahlreiche Einblicke in die Tätigkeit eines Altenpflegers.

Zunächst erfuhren die Jugendlichen von den Lehrerinnen Nellie Neustädter und Maria Blasi, welche Aufgaben Altenpfleger haben. Die Schüler waren überrascht davon, wie vielseitig dieser Beruf ist und welche Anforderungen er an eine Person stellt. Neben pflegerischen und medizinischen Aufgaben, stehen auch der Kontakt zu den Senioren, die Kommunikation, die Erfüllung von persönlichen Bedürfnissen sowie die Dokumentation im Mittelpunkt. Gespannt verfolgten die Schüler, wie Maria Blasi an einer Puppe demonstrierte, wie ein Harnkatheder gesetzt wird.

Mit dem Rollstuhl ging es anschließend zum  Seniorenheim St. Annen Rosengarten und zur Lippstädter Tagesklinik. Bei dem Selbstversuch merkten die Schüler schnell, dass es gar nicht so einfach ist, sich mit einem Rollstuhl durch die Lippstädter Innenstadt zu bewegen. Bordsteinkanten oder Schlaglöcher wurden so zu unüberwindbaren Hindernissen. Zum Glück hatten auch einige der Teilnehmer die Aufgabe die Rollstühle zu schieben, ansonsten wäre so mancher nicht ans Ziel gelangt. Aber auch das Schieben des Rollstuhls war nicht immer einfach. Die Lehrerinnen der ESTA zeigten aber einige Tricks, so dass es den Jungen immer besser gelang, den Rollstuhl zu schieben.

Bei der Besichtigung des  Seniorenzentrums konnten die Jugendlichen die Zimmer der Bewohner anschauen und sich mit einer Heimbewohnerin unterhalten. Der Leiter der Einrichtung, Herr Karl-Eugen Weweler informierte die Achtklässler über den typischen Arbeitsalltag in einem Seniorenzentrum.

Anschließend wurde die Tagesklinik des Dreifaltigkeitshospitals besichtigt. In der Tagesklinik werden hilfebedürftige Menschen von morgens bis nachmittags betreut. Besonders begeistert waren die Jungen von dem sogenannten Snoozle-Raum, in dem die „Gäste“ der Tagesklinik entspannen können.

 Im Anschluss daran ging es mit dem Rollstuhl zurück zum Schulgebäude der ESTA. Hier konnten die Schüler in verschiedenen Selbstversuchen erfahren, wie schwer es ist im Alltag mit verschiedenen körperlichen Einschränkungen zu bestehen.  Am Ende des Tages waren sich alle acht einig, dass der Boys Day „super“ war.

zurück