Zurück aus Namibia

... sind nach einem knapp 14-tägigen Aufenthalt seit ein paar Tagen Herr Hesse und Herr Höllinger. Sie waren zum Gegenbesuch bei unserer Partnerschule in Okakarara und haben viele aufregende, faszinierende und (für uns) ungewöhnliche Dinge erlebt. Bevor es demnächst auch ein paar Fotos mit einem größeren Bericht gibt, hier die (fast) täglichen Einträge aus dem Gästebuch:


Mittwoch, 13.4.2011: Hallo alle miteinander. Wir sind gut in Namibia angekommen. Der Flug war zwar lang, aber doch einigermassen angenehm. Fuer heute wohnen wir in der Hauptstadt Windhoek in einem Nobelhotel. Morgen gehts dann zu unserer Partnerschule nach Okakarara, ca. 250 km nordoestlich. Hier ist zur Zeit Herbst. Bei knapp 30 Grad scheint die Sonne. Bis bald. C. Hesse und J. Hoellinger

Donnerstag, 14.4.2011: Hallo mal wieder. Heute haben wir unsere namibischen Freunde Mr. Ngozu und Mr. Upi wiedergesehen. Erste Eindrücke von unserer Partnerschule haben wir auch schon bekommen. Für heute wohnen wir bei Mr. Ngozu, ab morgen sind wir für vier Tage unterwegs. In der Schule sind wir dann am kommenden Dienstag. Weiteres später... Bis bald. C. Hesse und J. Hoellinger

Samstag, 16.4.2011: So, heute haben wir Namibia mit dem Auto kennen gelernt.Lange Strecken sind fuer die Einheimischen aufgrund der grossen Entfernungen kein Problem, sie kennen das. Man faehrt stundenlang und es kommt einem kein einziges Auto entgegen. Wir sind gestern abend zunaechst in den Norden gefahren und haben dort in einem Huettencamp geschlafen. Nach einem tollen Fruehstueck haben wir heute mittag in der Etoscha/Pfanne eine vierstuendige Safari gemacht. Loewen und Elefanten haben wir leider nicht gesehen, dafuer aber Giraffen, Strausse, Gnus usw. Jetzt sind wir auf der fuenfstuendigen Fahrt in den Suedwesten Namibias - nach Swakopmund. Wir sitzen im Auto und benutzen das Internet unseres Fahrers. In Swakopmund werden wir bis Montag bleiben und nachts am Strand schlafen - wie, wissen wir auch noch nicht so genau... Viele Gruesse an alle zu Hause.

Sonntag, 17.4.2011: Hallo. Heute war ein echter Hammertag. Wir haben soooo viel gesehen. Heute mogen haben wir uns die Stadt Swakopmund angeschaut. Dort kommen noch sehr viele deutsche Namen vor. Dort standen wir im Atlantischen Ozean. Ein paar Minuten spaeter waren wir schon in der Namib-Wueste. Sie beginnt direkt hinter der Stadt. Am Abend sind wir durch ein Armenviertel der Stadt gefahren. Erstaunlich, unter welchen Bedingungen Menschen leben koennen. Morgen fahren wir wieder zurueck nach Okakarara, ungefaehr 500 km.

Dienstag, 19.4.2011: 45 km zum Fruehstueck, 600 km zurueck nach Okakarara. Entfernungen spielen in Namibia keine Rolle. Wir sind nun sicher schon an die 2000 km gefahren. Jetzt sind wir wieder an unserer Partnerschule in Okakarara. Es hat in der letzten Nacht sehr viel und sehr lange geregnet. Viele Strassen stehen unter Wasser. Der Norden Namibias ist fast vollstaendig ueberflutet. Heute morgen haben wir uns eine Unterrichtsstunde angeschaut und mussten viele Fragen der Schueler beantworten. Morgen fahren wir zum Waterberg - einem geschichtlich sehr wichtigen Berg fuer die Namibianer und Deutschen.

Mittwoch, 20.4.2011: Heute fahren wir zum Waterberg und besichtigen anschliessend eine Rinderzuchtstation. Am Waterberg fand 1904 die entscheidende Schlacht zwischen den deutschen Besatzern und dem Volksstamm der Herreros statt. Die Deutschen gewannen und sicherten sich so ihre Kolonialzeit in Deutsch-Suedwest-Afrika bis zum 1. Weltkrieg. Trotzdem sind Deutsche heutzutage in Namibia sehr beliebt. Heute abend findet noch eine kleine Abschlussparty statt, da wir morgen wieder von Okakarara zurueck nach Windhoek reisen.

Donnerstag, 21.4.2011: Der Blick vom Waterberg war ueberwaeltigend. Wir konnten kilometerweit in die weiten Ebenen Namibias hineinsehen. Heute morgen haben wir Okakarara verlassen und sind nun wieder in Windhoek. Morgen beginnt dann der letzte Teil unserer Reise, die Fahrt zum Mount Etjo. Dort hoffen wir bei einer Safari, viele wilde Tiere zu sehen.
Uebrigens gilt das Warten hier in Namibia nicht als Zustand des Nichtstuns, sondern als eine angesehene Taetigkeit. Zeitliche Vereinbarungen werden hier selten eingehalten, schon oefters mussten wir stundenlang warten, bis es weiterging. Heute sollten wir z.B. um 8 Uhr losfahren, um 12.15 Uhr ging es dann endlich los.

Sonntag, 24.4.2011: Frohe Ostern! Wieder zweimal fuenf Stunden Fahrt - diesmal mit dem Bus zum Mount Etjo und heute wieder zurueck nach Windhoek. Die Lodge am Mount Edjo war Extraklasse. Am Freitag haben wir eine Safari gemacht und tolle Tiere gesehen. Der Samstag war dann der erste Ruhetag seit langem. Nur am Abend stand eine Loewenfuetterung auf dem Programm. Imponierend, wie die Loewen etwa zwei Meter von uns entfernt eine halbe Giraffe auffrassen.
Nun sind wir wieder in Windhoek und in vier Stunden geht unser Flieger Richtung Heimat. Wir haben bestimmt eine Menge zu erzaehlen.

Dienstag, 26.4.2011: Wir sind wieder zu Hause!!! Mit knapp 90minütiger Verspätung sind wir gestern in Frankfurt gelandet. Das wars also. Übrigens: Die Lehrer unserer Partnerschule in Okakarara haben kurzerhand für zwei Jahrgangsstufen die Osterferien um eine Woche verkürzt, weil die letzten Prüfungen so schlecht waren. Gute Idee, oder??   In diesem Sinne wünschen wir euch noch ein paar schöne Ferientage...

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