Drost-Rose-Realschüler unterstützen trauernde Kinder

Der erste Winterball der Drost-Rose-Realschule in Lippstadt brachte doppelte Freude: Nicht nur, dass für Kinder, Eltern und Lehrer feststand, dieser amüsante Abend sollte eine Tradition im Schulleben werden. Mit den Erlösen unterstützt die Veranstaltung auch einen guten Zweck. Als Vertreter des Organisationsteams übergaben die Schüler Julian Köhler, Laura Ermler und Geraldine Fahle sowie Klassenlehrer Carsten Hesse und Schulsozialarbeiter Tobias Hillemeier die Erlöse des „Let´s dance“-Balls an das Kinder-Trauerprojekt „Sommerland“. Projektleiterin Walburga Schnock-Störmer von der Diakonie Ruhr-Hellweg nahm den 100-Euro-Scheck mit großer Freude entgegen.

In der „Sommerland“-Gruppe finden Kinder, die einen Elternteil oder ein Geschwisterkind verloren haben, einen Raum für ihre Trauer. Gemeinsam mit anderen betroffenen Kindern können sie beim Malen, Basteln, Gestalten, mit Bewegung und im Gespräch ihren Gefühlen, Bedürfnissen und ihren Fragen Ausdruck geben, um so den Verlust zu verarbeiten.

„Unsere Schule ist auf das Angebot von Sommerland über die Presse aufmerksam geworden“, erklärt der Schulsozialarbeiter Hillemeier. Ihm ist es wichtig, seinen Schülern als kompetenter Gesprächspartner in schwierigen Lebensphasen Unterstützung zu geben und darüber hinaus in weitere Anlaufstellen zu vermitteln.

 

Zeitungsartikel  "Der Patriot" vom 21.1.2011

 

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