Sporthelferausbildung in Oberwerries

 

Von Mittwoch, dem 23.01.2013 bis Freitag, dem 25.01.2013 waren 19 Schülerinnen und Schüler unserer Schule der Stufe 8 in Oberwerries, um dort eine Sporthelferausbildung zu machen. In den drei Tagen wurden wir von Frau Nolte und Herrn Höllinger begleitet. Wir haben viele verschiedene Sportarten ausprobiert, die von uns Schülern vorbereitet wurden, aber auch ein bisschen Theorie gehörte dazu.

Am ersten Tag kamen wir gegen 9.30Uhr am Schloss Oberwerries an. Zunächst wurden uns die Zimmer zugeteilt.  Kurz danach trafen wir uns in der Landesturnhalle, die sehr nah am Schloss gebaut ist. Hier fingen wir mit kleinen Spielen an, wie zum Beispiel „Octopus“. Danach stellten einige Schüler und Schülerinnen verschiedene Sportarten vor, wie zum Beispiel Handball und Volleyball. Nach dem Mittagessen und einer 45-minütigen Pause ging es dann relativ zügig weiter. Nach weiteren Vorstellungen bekamen wir Zettel, die uns darüber aufklärten, wie wir uns bei einem Sportunfall oder anderen Notfällen zu verhalten haben.  Abends hatten alle die Möglichkeit, das wichtige WM-Handballspiel Spanien gegen Deutschland zu sehen. Wer dazu keine Lust hatte, konnte sich in der kleineren Halle aufhalten um dort vielleicht noch einmal Sport zu treiben.

Am folgenden Tag trafen wir uns alle 7.45 Uhr zum Frühstücken. Das Essen war sehr lecker und es gab viel zur Auswahl. Um 9.00Uhr ging es weiter in der kleinen Sporthalle. Dort wurden uns als Aufwärmspiel „Brückenfangen“ und wieder einige unterschiedliche, aber auch interessante Sportarten vorgestellt. Dabei waren Kick Boxen, Capoeira, Jump Style, Cheerleading und für die Zukunft den langsamen Walzer. 

Nach dem Mittagessen ging es mit verschiedensten Völkerballvariationen weiter, die wieder einzelne Gruppen vorstellten und von allen ausprobiert wurden. Von 14.30 Uhr bis 15.15 Uhr hatten wir Zeit für Kaffee, Tee und Kuchen. Danach starteten wir mit einem Rollenspiel. Im Anschluss wurden die unterschiedlichen Charaktere der Spieler besprochen und wie sie dazu beitragen, dass Konflikte entstehen.  Anschließend machten wir das „Pyramiden-Turnier“, für das wir uns selber die unterschiedlichsten Spiele ausdachten. An dieser Stelle möchte ich euch das Spiel näher erläutern:

Materialien: was ihr wollt
Alter: ab 6 Jahren
Teilnehmerzahl: auch mit größeren Gruppen (Schulklassen) möglich
Wettbewerb: je nach Übung sportliche und geistige hohe Belastung wählbar
 

Spielerklärung: Zunächst wird eine Pyramide mit Karteikarten, auf denen die Namen der Teilnehmer  stehen, aufgestellt. Die Reihenfolge ist beliebig. Ziel des Spiels ist es, nach der festgelegten Spielzeit an der Spitze der Pyramide zu stehen. Um das zu erreichen, darf man an einer beliebigen Spielstation „1 gegen 1“ einen Spielpartner der nächst höheren Ebene herausfordern.

1. Ebene:                                 Nadine

2. Ebene:                             Jan       Lars

3. Ebene:                        Mara  Lisa   Peter

4. Ebene:                    Tom Klaus  Uwe  Lena

 

Nun einige Stationsvorschläge „1 gegen 1“:
1. Badminton bis 5 Punkte!
2. Riesenmikado !
3. Seilspringen ohne Pause!
4. Je ein gleiches Puzzle zusammensetzen!

 

So gegen 18.00Uhr aßen wir alle wieder zu Abend und trafen uns später um 19.00Uhr im Seminarraum, um dort noch einmal über Situationen zu reden, die im Sportunterricht auftreten könnten. Nach einer Stunde waren wir damit fertig und jeder konnte sich entweder zurückziehen oder sich anderweitig beschäftigen. Nachtruhe war gegen 23.00 Uhr. Frau Nolte und Herr Höllinger gingen wie gewöhnlich wieder durch alle Zimmer, um uns Schüler und Schülerinnen „Nacht“ zu sagen.  Ab da mussten sich alle auf ihren Zimmern aufhalten und leise sein, um anderen nicht zu stören, aber schlafen mussten wir noch lange nicht.

Als wir dann am dritten Tag aufstanden, beschwerten sich schon einige über Muskelkater und cremten sich mit Voltaren ein. Später gingen wir gemeinsam wieder zur großen Landesturnhalle,  um dort noch einmal einige Sportarten vorgestellt zu bekommen, die wir gemeinsam auch ausprobierten. In der Zeit beschäftigten sich Frau Nolte und Herr Höllinger mit einem großen Trampolin und bauten dieses auf, sodass dann alle die, die springen wollten, sich damit beschäftigen konnten. Natürlich unter Vorsicht und großer Sicherheit. Als wir damit durch waren, legten sich einige nur noch auf die Matten, um sich auszuruhen, doch einige spielten noch Fußball.

Unsere Aufgabe war es, Sportarten vorzustellen, die noch nicht jeder kannte oder die man vielleicht noch nie ausprobiert hat.  Also wirkte es wie ein kleiner „Schnupperkurs“. Aber auch drei kleine Spiele sollten wir aus einer vorliegenden Mappe aussuchen, um zu lernen vor einer kleinen oder großen Gruppe sicher zu stehen.

Diese Ausbildung ist hauptsächlich dafür gedacht, dass wir zukünftig  in der Mittagspause die Schüler und Schülerinnen betreuen und beaufsichtigen.  Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, in Vereinen tätig zu werden. Da wir auch eine Teilnahmebescheinigung bekommen, Sporthelfer und Sporthelferinnen zu sein, kann man dies auch gut in einer Bewerbung ergänzen. Das kommt sicherlich nicht schlecht bei den Arbeitgebern an.

Alles, was ich von den restlichen Teilnehmern und Teilnehmerinnen hörte war, dass diese sehr begeistert zurück kamen und auf jeden Fall noch einmal daran teilnehmen würden und diese Veranstaltung weiter empfehlen.

Carola Stratmann, 8d

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